Arbeiterwohlfahrt (AWO): „Mit dem nunmehr vorliegenden Angebot wird das Niveau des TV-L niemals erreicht werden können“

Die Kolleginnen und Kollegen der AWO in Berlin antworten am 14. April mit Warnstreik

Bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Berlin arbeiten mehr als 1600 Beschäftigte in allen Bereichen der Sozialen Arbeit, der Kinderbetreuung und Jugendarbeit sowie der ambulanten Pflege. Die AWO-Tarifgemeinschaft in Berlin besteht aus dem AWO-Landesverband, der AWO pro:mensch GmbH sowie  Kreisverbänden und teilweise deren Töchter. ver.di rief am 14. April die Beschäftigten der AWO zu einem Warnstreik auf. Seit November 2015 führen die AWO-Gliederungen und ver.di Tarifverhandlungen für die Beschäftigten.

In einer ver.di-Pressemeldung vom 12.4. heißt es:

„In den bisherigen Tarifrunden gab es seitens der Arbeitgeber immer wieder Zusagen, ein Angebot zu unterbreiten, innerhalb welchen Zeitraums und mit welchen Schritten das Vergütungsniveau des Tarifvertrages der Länder (TV-L Berlin) erreicht werden kann. Nachdem bisher konstruktive Vorschläge unterblieben, liegt nun seit Montag ein Angebot vor, über das am 19.04.2016 endlich Verhandlungen aufgenommen werden können. Eins zeigt sich jedoch schon jetzt: Mit dem nunmehr vorliegenden Angebot wird das Niveau des TV-L, es handelt sich hierbei um Beträge von bis zu 700€ monatlich, niemals erreicht werden können.

Nachdem es 4 Monate keinerlei Bewegung beim Arbeitgeber gab, wollen die Beschäftigten nun zeigen, dass sie ihre Tarifkommission unterstützen und nicht auf die lange Bank geschoben werden wollen. Mit der von den Arbeitgebern einseitig vorgenommenen Tariferhöhung Anfang des Jahres will man sich nicht ruhig stellen lassen. Vielmehr erwarten die Gewerkschaftsmitglieder, dass die Geschäftsführungen ihre Spielräume endlich vollständig ausnutzen und außerdem beim Senat die Gleichstellung mit den Beschäftigten des Landes durchsetzen. (…)“

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