Lehrbeauftragte: Für Daueraufgaben müssen Dauerstellen geschaffen werden! Petition gestartet

Die neue Regierungskoalition hat sich in ihrer Koalitionsvereinbarung zum Ziel gesetzt, „einen Paradigmenwechsel in der Personalpolitik an den Berliner Hochschulen einzuleiten“.

Für Daueraufgaben sollen Dauerstellen geschaffen werden. Die Mindesthonorare für Lehraufträge sollen erhöht und der Anteil der Lehraufträge, die nicht dem Wissenstransfer aus der Praxis dienen, zugunsten regulärer Arbeitsverhältnisse gesenkt werden.

Diesen positiven Erklärungen müssen jetzt Taten folgen.

Die Neuverhandlung der Hochschulverträge bietet dafür eine große Chance.

Wir wollen uns bei dem Regierenden Bürgermeister (der auch für die Wissenschaft zuständig ist) sowie bei den Leitungen der Hochschulen mit unseren Forderungen melden:

1) Reguläre Lehrveranstaltungen müssen durch hauptberufliche Lehrkräfte abgedeckt werden,
2) Honorare müssen in Anlehnung an die tarifliche Bezahlung vergleichbarer hauptberuflicher Beschäftigter erhöht werden,
3) die berufliche Entwicklung der Lehrbeauftragten muss von den Hochschulen unterstützt werden,
4) der Senat muss Kontrollinstrumente entwickeln, um sicherzustellen, dass die Finanzmittel zu ihren Zwecken angewandt werden.

Wir bitten alle Lehrbeauftragten, Kolleg*innen und Unterstützer*innen, mit ihrer Unterschrift diese Forderungen zu bekräftigen.

Hier ist der Link dazu:
http://www.thepetitionsite.com/736/972/556/gerechte-bezahlung-und-berufliche-perspektiven-f%C3%BCr-lehrbeauftragte-an-berliner-hochschulen/

Wir wollen im Laufe der Verhandlungen der Hochschulverträge die Unterschriften abgeben.
Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

Linda Guzzetti, Koordinatorin der AG Lehrbeauftragte GEW BERLIN

Foto zum Beitrag: Paula Ulloa

 

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